Gipfelkonferenz der Kinder

Wie können Kinder und Jugendliche für ihre Wünsche eintreten, in einer Welt, die ausschließlich von Erwachsenen geprägt wird?
Die Gipfelkonferenz der Kinder gibt ihnen vom 20. – 30. September 2018 in Nürnberg die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
Mehr als 500 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren in Nürnberg, Bayern, Europa und der Welt haben seit 2014 Ideen und Wünsche formuliert zu den Themen Umweltschutz, Frieden, Menschenrechte, Familie & Freunde. Die Gipfelkonferenz der Kinder geht nun einen Schritt weiter und verleiht mit verschiedenen groß angelegten Aktionen den Wünschen der Kinder und Jugendlichen weltweit Nachdruck. Wir fragen Kinder & Jugendliche nach ihren Ängsten und Wünschen in Bezug auf ihr anstehendes Leben und nach ihren Forderungen an die Gesellschaft. Was denken die Kinder über ökologische, politische und soziale Themen der Zeit? Was sind ihre Ideen? Was können Erwachsene daraus lernen?

Spielerischer Gedankenaustausch mit Papier  (ab 10 Jahre)
20.00 – 21.30 Uhr / Germanisches Nationalmuseum / Aufsess Saal/ Julia Blum-Linke

Selber denken macht ernsthaft Spaß! Die Akademie Kinder philosophieren aus München und das Papiertheater Nürnberg regen Kinder und Jugendliche auf sinnliche Art und Weise an, über das Leben und sich selbst nachzudenken. Der Abend wird von den Gedanken der „Gipfelkonferenz-Kindern“ aus den 13 Ländern bereichert, darüber hinaus sind alle anderen Kinder und Jugendlichen herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Erwachsene sind willkommen und dürfen gerne zuhörend mitwirken.

Die Lange Nacht der Demokratie

Die Lange Nacht der Demokratie schließt an den Internationalen Tag der Demokratie am Samstag, 15. September, an. Ein Hauptanliegen der Veranstaltung ist es, in vielfältigen Formaten über Demokratie zu philosophieren und zu diskutieren, und ebenso Musik und Kultur gemeinsam zu genießen. Das Projekt des Wertebündnisses Bayern findet an zahlreichen Standorten in Bayern statt, vom Fichtelgebirge bis Garmisch-Partenkirchen. Lest darüber schon jetzt in der SZ , im Wochenanzeiger München , und auch München TV hat die „Lange Nacht der Demokratie“ in München prominent platziert.

Werte.Dialog.Demokratie. Ein philosophisches Nachtgespräch mit Barbara Stamm

Im philosophischen Wertedialog geht es – gemeinsam mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm – auf gedankliche Entdeckungsreise: Warum genau schätzen wir, warum wollen wir die Demokratie?, Woran erkennen wir, dass wir in einer funktionierenden Demokratie leben? Wieviel ist Demokratie wert, wenn ihre Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden (können)? Was heißt Partizipation? Wie viele Regeln und Gesetze brauchen wir? Eine ausgewählte philosophische Fragestellung im Kontext von Wertedenken und Demokratie steht im Zentrum des moderierten Gesprächs. Der Wertedialog öffnet den Raum für eigene Gedanken, neue Perspektiven und Begegnungen. Er stellt eine alte Kulturtechnik vor, die der Schnelllebigkeit Konzentration und Tiefe entgegensetzt. Mit Unterstützung von Gebärdendolmetschern.„Die Lange Nacht der Demokratie ermöglicht in verschiedenen Formaten Inspiration, Begegnung und Reflexion über die Bedeutung von Demokratie“, erklärt Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags und Schirmherrin des Projekts. „Ich möchte Sie herzlich einladen, sich zu beteiligen und mit den Menschen über Grundfragen unseres demokratischen Zusammenlebens ins Gespräch zu kommen.”

Ort und Zeit: 22-23 Uhr, Gehörlosenverband München und Umland e.V., Lohengrinstraße 11, 81925 München

Demokratie und die Lange Nacht – Wir schlafen nicht, wir reden! Philosophisches Café in…

… Puchheim 18.15-19.45 Uhr moderiert von Aylin von Platen

… Murnau 20.30-22.00 Uhr moderiert von Rike Zeus

… Augsburg ab 21 Uhr moderiert von Katja Bergmann

… in Donauwörth ab 20 Uhr moderiert von Manuela Aures

 

 

Nur heiße Luft? – Wie frage ich richtig nach

Zweifeln, argumentieren, mit Gedanken spielen: Die Geschichte der Philosophie ist voll von Methoden des Denkens: Wie begründe ich stichhaltig, wie wechsele ich die Perspektive oder denke um die Ecke? Allerdings hat jede Schule, nahezu jeder Philosoph seinen eigenen Weg, um zu Erkenntnis zu gelangen. Es ist daher oft schwierig, solche beschrittenen Wege für ein Gespräch fruchtbar zu machen, zumal ein Gespräch ja seine ganz eigene Dynamik bereit hält. Ein paar solcher Methoden und Klassiker der Philosophie zu bestimmten Themen, die schöne Denkanregungen für philosophische Gespräche darstellen, wollen wir euch hier jedoch vorstellen. Ausführlich werden diese und andere Methoden im Aufbaumodul “Vertiefendes Weiterfragen” behandelt:

  1. Die Perspektive wechseln
    Es ist im philosophischen Gespräch von Vorteil, möglichst viele verschiedene Perspektiven einzubeziehen. Wenn sich das jedoch nicht aus dem Gespräch selbst ergibt, können Fragen hilfreich sein, die auf andere Vorstellungen, Kulturen, Zeiten abzielen und so zumindest einen gedachten Perspektivwechsel erlauben, z.B.: Gilt das für jeden Menschen? Ist das überall auf der Welt so? War das immer so, zu jeder Zeit?
    Auch andere oder gänzlich unbekannte Perspektiven können eingenommen werden: Wie würde das ein Kind, ein Höhlenmensch, ein Fisch, eine Pflanze, ein Alien etc. sehen/wahrnehmen?
    Bei moralischen Fragen, bei Streitfragen kann man die Teilnehmer bspw. aber auch auffordern, Argumente für die Gegenseite zu finden.
  2. Gedankenexperimente
    Sehr beliebt, um den Blick für andere Möglichkeiten zu öffnen, sind in der Philosophie (und nicht nur dort) Gedankenexperimente. Ihr Grundmuster kann auf die Formel “Was wäre, wenn…?” gebracht werden. Eine einfache und gerade für Gespräche wirkungsvolle Form des Gedankenexperiments ist die “Fiktive Nichtung”, also bspw. “Was wäre, wenn es keine Freundschaft gäbe?”, “Was wäre, wenn niemand mehr die Wahrheit sagen würde?”
    Es gibt aber natürlich auch komplexere Gedankenexperimente. Eines der wohl bekanntesten ist Robert Nozicks „Glücksmaschine“, das der Frage nachgeht, ob das ewiges Glücklichsein der höchste erstrebenswerte Zustand ist:
    Stellen wir uns vor, geniale Neuropsychologen hätten eine „Glücksmaschine“ konstruiert, die ihrem Benutzer jede Erfahrung ermöglicht, die er zu machen wünscht. Wenn wir wollen, könnten wir uns für den Rest unseres Lebens an diese Maschine anschließen lassen. Wir würden nicht wissen, dass wir an eine Maschine angeschlossen sind, sondern alles wäre so, als geschehe das, was wir von nun an erleben, wirklich. Wir würden subjektiv keinen Unterschied merken, wären aber davor geschützt, Dinge zu erleben, die wir lieber nicht erleben möchten. Unsere Liebesbeziehungen wären allesamt glücklich, wir würden alles erreichen, was wir uns vornehmen, und hätten alles, was wir uns nur wünschen. Wir könnten also, was unsere subjektive Wahrnehmung angeht, jedes Leben führen, das wir wollten. Würden wir dann auch nur eine Sekunde zögern, diese einmalige Gelegenheit zu ergreifen, uns unser Glück auf Lebenszeit zu sichern? Würden wir sie vielleicht sogar ablehnen?
  3. Argumentieren
    Beim Argumentieren geht es oft um das Herausfinden von Schwächen eines Argumentes, um sich nicht in Fehlschlüsse zu verstricken, aus denen heraus dann die weiteren Schlussfolgerungen gezogen werden. Zunächst einmal muss jedoch geklärt werden, was überhaupt ein Argument ist. Im Alltag geht es häufig um bloße Meinungen, Sichtweisen, die man vertritt bzw. verneint, ohne dafür einen wirklichen Grund zu nennen. Im philosophischen Gespräch werden die Meinungen schon eher begründet oder zumindest achtet die Gesprächsleitung darauf und fragt: „Warum denkst du, dass das so ist?“Ein Klassiker aus der Philosophie zu diesem Thema:
    Sokrates ist sterblich 
    also: Sokrates ist ein Mensch.Auch wenn es so aussieht – um ein Argument im klassischen Sinn handelt es sich dabei noch nicht. Warum? Wir können nicht von einem Satz auf den anderen schließen, ebenso wenig wie man von einer Zahl (2) auf eine andere (5) schließen kann. Man braucht also mindestens zwei Sätze (in der Logik Prämissen), von denen man auf etwas drittes schließt (oder um bei den Zahlen zu bleiben: 2 + 3 = 5). Beim Beispiel mit Sokrates würde das dann so aussehen:Sokrates ist ein Mensch (Prämisse 1)
    Alle Menschen sind sterblich (Prämisse 2)
    also: Sokrates sterblich (Konklusion)

    Nun mag das im ersten Moment etwas spitzfindig klingen, denn natürlich wissen wir, dass alle Menschen sterblich sind, das muss man eigentlich nicht erst deutlich machen. In vielen anderen Argumenten macht aber gerade diese Suche nach der „stillen Voraussetzung“ Sinn und hilft, Streitfragen zu klären oder einer Antwort näher zu kommen. Nehmen wir also als Beispiel die Streitfrage: Ich bin der Meinung, dass in staatlichen Institutionen keine Kreuze hängen dürfen und begründe dies so: Das Aufhängen eines Kreuzes verwischt die Grenze zwischen Staat und Religion. Was setze ich jedoch voraus, um die Schlussfolgerung: „Es sollten keine Kreuze in staatlichen Institutionen hängen“ ziehen zu können? Was ist also meine zweite Prämisse? Was denken Sie?
    Im philosophischen Gespräch kann man solche stillen Annahmen erfragen, indem man bspw. bei einer Begründung nochmal nachhakt: “Und warum denkst du, dass das so ist?“ oder auch „Auf welchen Annahmen beruht deine Begründung?“.

Übrigens: Wer Lust an der Provokation als Methode hat, der hat sicherlich auch Freude an dem immer wieder polarisierenden Philosophen Slavoj Žižek.

Diese und weitere Methoden und ihre Anwendung im Gespräch werden am 26. und 27. Oktober im Aufbaumodul “Vertiefendes Weiterfragen” behandelt. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Das Bildungsfestival in Essen

Am 30. Juni fand in Essen das Bildungsfestival statt – und wir waren mit dabei!
Vormittags veranstalten wir einen Workshop zum Thema Diversität: Gemeinsam gingen wir dem Phänomen “Vorurteil” auf den Grund. Vorurteile sind allgegenwärtig – entweder sie werden einem entgegengebracht, oder man hat sie selber. In unserem philosophischen Gespräch widmeten wir uns den schlechten UND den guten Aspekten. Ohne Vorurteile – so Evolutionsbiologen- hätte die Menschheit nicht überlebt, denn sie ermöglichen eine rasche Einschätzung der Umgebung. Brauchen wir also Vorurteile? Die Schüler erkannten schnell, dass der reflektiere Umgang mit Vorurteilen das ist, worauf es ankommt, um ein Miteinander in einer diversen Gesellschaft zu gewährleisten.
Nachmittags vertraten wir einen Festivalstand zum Thema Nachhaltigkeit und betrachteten den Weg der Banane. Die beliebteste tropische Frucht legt einen weiten Weg zurück und viele verdienen an ihr. Doch diejenigen, die am härtesten und unter den schlechtesten Bedingungen arbeiten, erhalten gerade mal 4 %! Doch nicht nur die Arbeiter leiden unter der Bananenproduktion. Auch die Umwelt ist betroffen: Intensive Anbaumethoden verursachen schwere Umweltschäden und Plantagenbesitzer geben mehr Geld für Agrarchemikalien aus als für ihre Arbeiter, wobei 85% der per Flugzeug gesprühten Chemikalien nicht mal auf der Plantage landen.
Gemeinsamen erarbeiteten wir Wege und Möglichkeiten, um dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.
Ein toller  und anregender Tag im Unperfekthaus!
Weitere Informationen: https://www.bildungsfestival.org/

Philosophieren im Kloster Beuerberg: TV-Dokumentation über das philosophische Gespräch

Julia Potthoff ist Grundschullehrerin und absolvierte bereits 2008 unsere Fortbildung in philosophischer Gesprächsführung. Seit jeher philosophiert sie mit ihren Schülern über die großen Fragen des Lebens. Heute besuchte sie gemeinsam mit ihrer Klasse das Kloster Beuerberg, um sich die Ausstellung “Das Spiel beginnt” anzuschauen. Anschließend wurde mitten auf dem Spielfeld von “Reise in die Ewigkeit”, zwischen den Himmel und Hölle Kulissen, zum Thema “Spiel” philosophiert. Warum spielen Menschen, was bewirkt das Spiel und was ist eigentlich ein “Spiel”?

Für eine TV-Dokumentation der Sendereihe Lebensformen des Evangelischen Fernsehen/ SAT.1 wurde die Klasse von einem Fernsehteam begleitet.
Welchen Wert und Nutzen das Philosophieren birgt, wieso Julia Potthoff regelmäßig mit ihren Schülern philosophiert und wie ein philosophisches Gespräch aussieht, wird demnächst in der TV-Dokumentation ausgestrahlt.
Sendetermin ist am Samstag, 29. September um 17.00 Uhr auf SAT.1 Bayern (https://www.sat1.de/regional/bayern/empfang) , wir sind schon sehr gespannt!

Die Akademie Kinder philosophieren erhält das Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“

Die Akademie Kinder philosophieren ist Träger des Qualitätssiegels Umweltbildung.Bayern

München, 18. Mai 2018. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber zeichnet die Akademie Kinder philosophieren der gfi gGmbH für das Projekt „Junge Vor!Denker“ mit dem Qualitätssiegel „Umwelt.Bildung“ aus.

Mit dem Qualitätssiegel werden Einrichtungen ausgezeichnet, die bayernweit die Leistungen und Chancen der Umweltbildung als erste und wichtige Säule einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) stärken. Die Akademie Kinder philosophieren engagiert sich seit 2010 gemeinsam mit der  Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung der BMW AG mit dem Projekt Junge Vor!Denker für ein ethisch fundierte BNE ab dem Kindergartenalter.

Aus diesem Projekt entwickelte sich bis 2015 eine Fortbildungsreihe, die inhaltlich zunächst die Frage nach der Nachhaltigkeit im Allgemeinen, den Bereich der ökologischen Systeme, Funktionsweisen ökonomischer Systeme sowie die Bedingungen sozialer Systeme in den Blick nimmt. Sie wendet sich speziell an BNE- und Umweltpädagogen, grundsätzlich aber an alle, die die Reflexion über Themen der Nachhaltigkeit in ihre Arbeit aufnehmen möchten. In den Fortbildungen wird den Pädagogen eine Methodik vermittelt, wie man mit Kindern und Jugendlichen über Zukunftsfragen oder auch im Rahmen der Umweltbildung philosophieren kann.

In den philosophischen Runden reflektieren die Kinder die Bedeutung ihres eigenen Handelns und die Konsequenzen, die es für andere und für die Zukunft unserer Umwelt hat.

“Verantwortung zu bekommen ist ein gutes Gefühl, weil derjenige, der einem die Verantwortung gibt, glaubt, dass man gut ist.” (Grundschulkind im Projekt Junge Vor!Denker)

Mit der Auszeichnung erhält die Akademie die Möglichkeit, sich in bayernweiten Projekten zur Intensivierung der Umweltbildung zu engagieren.

Literaturtipp

Folgendes Buch von Frédéric Lenoir möchtet wir Ihnen ans Herz legen: “Der kleine Philosoph”

Philosophieren ermöglicht kreatives Denken und eigenständiges Urteilen. In zahllosen Workshops hat Frédéric Lenoir Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren angeleitet, sich über existentielle Themen wie Glück, Liebe oder den Sinn des Lebens auszutauschen – mit überwältigendem Erfolg!

Dem Geist der Antike nach dient Philosophieren dazu, Freiräume für das Denken zu schaffen. Damit geht es nicht in erster Linie um den Erwerb von Wissen, sondern vielmehr um die Entwicklung von eigenen Ideen und die persönliche Reflexion. Frédéric Lenoir verdeutlicht, dass schon Kinder im Alter von sechs Jahren erstaunliche Fähigkeiten besitzen, ihr geistiges Potential zu entfalten und selbstständig zu einer Einschätzung zu gelangen. Doch es bedarf der Anregung des kindlichen Denkens. Unter Lenoirs Anleitung philosophierten Hunderte von Kindern mit großer Freude und erstaunlichem Gewinn. In diesem Buch zeigt er, weshalb schon im frühen Kindesalter mit dem Philosophieren begonnen werden sollte und wie mit Feingefühl und Geschick Kinder zu kleinen Philosophen werden. Ein außergewöhnliches Abenteuer, auf das es sich einzulassen lohnt!

»Mama, wenn ich mir vorstelle, dass ich siebeneinhalb Jahre warten musste, bevor ich philosophieren konnte!«
Julien, 7 Jahre

»Wenn du philosophierst, vergisst du alles.«
Texane, 9 Jahre

»Wenn man nicht unsterblich ist, nutzt man alle Dinge und das Leben viel mehr.«
Alice, 12 Jahre

»Freude ist etwas, was ich gern habe. Glück ist etwas, was ich mit anderen teile.«
Marie, 9 Jahre

»Sobald wir jemanden sehen, den wir mögen, macht es piep piep in unserem Herzen.«
Christophe, 10 Jahre

»Die Terroristen lieben es, zu töten. Aber vielleicht, weil sie das Leben nicht lieben und deshalb unglücklich sind.«
Anton, 7 Jahre

Wir sind umgezogen!

Alles neu macht der Mai: Wir sind umgezogen, nach München-Obersendling, in die Baierbrunner Straße 27. Wir haben nun mehr Platz und sogar einen Seminarraum vor Ort!

Per Mail und Telefon könnt ihr uns weiterhin ganz normal erreichen. Nur unsere Postanschrift ändert sich:

Akademie Kinder philosphieren der gfi gGmbH
Baierbrunner Straße 27
81379 München

Wir freuen uns, euch in unseren neuen Räumen begrüßen zu dürfen!

Das Team der Akademie Kinder philosophieren

Die neuen Aufbaumodule der Akademie Kinder philosophieren

Am 27. und 28. Oktober 2018 findet das Aufbaumodul „Vertiefendes Weiterfragen statt und richtet sich an diejenigen, die das Gespräch mit Techniken des Weiterfragens in die Tiefe führen möchten. Diese werden nicht nur gemeinsam erarbeitet, im Mittelpunkt steht vor allem die Anwendung dieser Techniken, damit Sie Sicherheit erhalten bezüglich der Frage: An welcher Stelle kann ich wie vertiefend nachfragen? Außerdem beleuchten wir Klassiker unter den philosophischen Methoden bezüglich verschiedener Themen wie Identität, Glück, Wahrheit.

Kann ich mir wirklich sicher sein, dass sich in diesem Raum kein Nashorn befindet, nur weil ich keines sehe?
Das Aufbaumodul „Wie denken Philosophen“ am 11. und 12. Dezember 2018 behandelt verschiedene klassische Texte der Philosophie, die sich bestimmter Methoden bedienen: Was hat es mit Wittgensteins Nashorn auf sich? Wie sucht Heidegger, wie Platon nach dem Wesen der Dinge – und was können wir daraus für unsere eigene Moderation lernen? Was bedeutet “Hinterfragen” am Beispiel des Descartes’schen Zweifels? Mit einigen Denkarten werden wir uns anhand der Originaltexte näher beschäftigen. Andere werden vorstellen, um die grundlegende Methodik und ihre Anwendungsmöglichkeiten im philosophischen Gespräch zu besprechen. Dabei spielen auch ganz konkrete Beispiele des philosophischen Denkens und Hinterfragens eine Rolle, die auch im philosophischen Gespräch Anwendung finden können.

Teilnahmevoraussetzung: Zusatzausbildung der Akademie Kinder philosophieren
oder mehrjährige Praxiserfahrung im Philosophieren mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen
Kosten: 210 Euro
Veranstaltungsort: Akademie Kinder Philosophieren in München
Information und Anmeldung:  Diana Schick